Kontakt

Oralchirurgie

Oralchirurgie

Bei allen oralchirurgischen Behandlungen – dazu gehören auch Implantationen und die Parodontalchirurgie – ist uns ein schonendes Vorgehen und eine für Sie möglichst angenehme Behandlung wichtig.

Vollnarkose: Neben lokaler Betäubung bieten wir Ihnen auch die Möglichkeit, komplexere Behandlungen unter Vollnarkose durchzuführen. Eine Vollnarkose eignet sich insbesondere für Angstpatienten, da sie schon im Vorfeld wissen, dass die Behandlung schmerz- und stressfrei verlaufen wird und so entspannter in die Behandlung gehen können.

Oralchirurg vor Ort: Seit Dezember 2017 verstärkt Oralchirurg Tobias Kipper unser Team, was für Sie als Patient einen großen Vorteil darstellt. Wir müssen nicht mehr an externe Praxen überweisen und können die oralchirurgischen Behandlungen vor Ort durchführen – alles unter einem Dach.

Durch eine mehrjährige Weiterbildung erlangte Tobias Kipper den Titel „Fachzahnarzt für Oralchirurgie“, in der man sich intensiv mit den oralchirurgischen Eingriffen wie Wurzelspitzenresektionen, Entfernung von schwer zugänglichen Weisheitszähnen sowie von Zysten beschäftigt.

Zahnärztliche Chirurgie im Überblick:

Wir möchten Ihre Zähne so lange wie möglich erhalten, zum Beispiel präventiv mithilfe regelmäßiger Prophylaxe oder mit der Füllungstherapie. Das ist jedoch nicht immer möglich, und ein Zahn muss gegebenenfalls entfernt werden.

Weisheitszähne können bei manchen Menschen im Mund bleiben. Eine Entfernung ist jedoch unerlässlich, wenn Weisheitszähne infolge eines Platzmangels zu verschiedenen Komplikationen wie Zahnverschiebungen, Zysten, Abszessen und anderen Problemen führen würden.

Verbleiben Zähne entweder komplett im Kieferknochen oder wachsen sie schräg heraus, spricht man von retinierten und verlagerten Zähnen. Es ist nicht immer notwendig, diese Zähne sofort zu entfernen. Je nach Positionierung des Zahns hilft bereits eine Freilegung mit einer anschließenden kieferorthopädischen Behandlung.

Trotz größter Sorgfalt heilen Entzündungen des „Zahnnervs“ oder des wurzelumgebenden Knochens nach einer Wurzelkanalbehandlung nicht in allen Fällen aus.

Mit einer Wurzelspitzenresektion kann der Zahn dennoch vielfach erhalten bleiben. Dazu wird entzündetes Knochengewebe im Bereich der Wurzelspitze entfernt und die Zahnwurzel um wenige Millimeter gekürzt.

Eine Korrektur von zu tief oder zu straff ansetzenden Lippen- oder Zungenbändchen ist aus mehreren Gründen empfehlenswert.

Oft üben sie Zug auf das Zahnfleisch aus und verursachen dadurch Zahnfleischrückgang. Selbst eine Lücke zwischen den Schneidezähnen (Diastema) wird begünstigt. Bei Kindern können sowohl Sprachentwicklung als auch Lautbildung negativ beeinflusst werden.

Eine chirurgische Kronenverlängerung kommt zum Beispiel infrage, wenn eine Krone oder größere Füllung eingesetzt werden soll und die Zähne sehr kurz dafür sind. Bei der Behandlung tragen wir um die Zahnwurzel herum schonend ein wenig Knochen und gegebenenfalls etwas Zahnfleisch ab.

Darüber hinaus kommen ästhetische Gründe für eine Kronenverlängerung infrage, beispielsweise wenn beim Lächeln sehr viel Zahnfleisch zu sehen ist.

Informationsservice: Im Bereich „Downloads“ erhalten Sie praktische Verhaltensregeln für chirurgische Eingriffe.